Sonderausstellung "Zürich an der Wolga?"

„Zürich an der Wolga?“ ist eine Erweiterung der Dauerausstellung und spürt dem Alltag der ersten deutschen Kolonisten an der Wolga nach. Die Auswanderer tragen neben ihren Reisebündeln auch die heimische Kultur nach Russland. Aus Deutschen werden Russlanddeutsche. Die fremdartige Steppenlandschaft wird zum kulturellen Schmelztiegel. Es ist der Beginn einer multikulturellen Identität, die von den (Spät)Aussiedlern über 200 Jahre danach wieder zurück nach Deutschland gebracht wird.

Wie kommt im Jahr 1767 ein Dorf namens Zürich an die Wolga? Und wohnten dort wirklich Schweizer? Das zentrale Modul der Erweiterung ist ein dreidimensionales Modell von Zürich an der Wolga, dass anhand das Leben mehrerer Generationen von Kolonisten anschaulich präsentiert. Mittels moderner projection mapping Technologie wächst und entwickelt sich das Dorf vor den Augen der Besucher.

Wir begleiten die Kolonisten bei der Auswanderung und durch die schwierigen ersten Jahre ihrer Kolonie bis zu ihrer späten Blütezeit. Mit ein bisschen Übung, lässt sich sogar die hessisch geprägte wolgadeutsche Mundart verstehen.

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