Ausstellungsraum

Verblichen, aber nicht verschwunden.

Eine Spurensuche im Böhmerwald

 

Ausstellungseröffnung mit anschließender Filmvorführung

in Anwesenheit des Kulturreferenten für die böhmischen Länder, Dr. Wolfgang Schwarz

Basis der Ausstellung ist eine Exkursion von Studierenden im Rahmen eines Forschungsverbundes der Universitäten Regensburg, Passau, Prag und Ústí nad Labem (Aussig) mit dem Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert-Stifter-Verein, Dr. Wolfgang Schwarz. Sie führte im Oktober 2019 entlang der Spuren der ehemaligen deutschsprachigen Bevölkerung im Böhmerwald. Die entstandenen Fotografien und Texte der Studierenden, zweisprachig in Deutsch-Tschechisch, zeigen alte Friedhöfe, Kirchen, Reste verschwundene Orte und neu gegründete Museen und erinnern an eine vergangene Welt.

Der Film »Krajina ve stínu« war einer der erfolgreichsten tschechischen Filme des Jahres 2020. Er beleuchtet intensiv die Themen Vertreibung und Nationalitätenfrage in den 1930er Jahren in einem böhmischen Dorf. Die Spaltung des Dorfes, die 1938 durch den »Anschluss« Österreichs erfolgt, spaltet auch die Bevölkerung. Einige wollen dem Deutschen Reich angehören und andere tschechisch bleiben. Zunächst sind die jüdische und tschechische Bevölkerung bedroht, bevor sich 1945 die Verhältnisse ändern und sich die Rachsucht gegen die Deutschen richtet.

Laufzeit der Ausstellung: 17. November 2021 bis 15. Januar 2022

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