01.09.2021

Babyn Jar
Der Ort, die Tat und die Erinnerung

 Mit Dr. Bert Hoppe, Historiker und Journalist und Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift Osteuropa

 Babyn Jar war das größte Einzelmassaker, das die Deutschen im Zweiten Weltkrieg verübten. Am 29. und 30. September 1941 erschossen Einsatzgruppen in Kiew 34 000 Menschen. Babyn Jar wurde zum Symbol für die Massenerschießungen von Juden. In Deutschland wurden diese Verbrechen lange verdrängt; die Sowjetführung versuchte die Information zu unterdrücken, dass die Opfer jüdisch waren. Das machte Babyn Jar zu einem umkämpften Erinnerungsort. Heute gibt es in der Ukraine Streit über das geplante Gedenkzentrum.

2021 jährt sich das Massaker von Babyn Jar zum 80. Mal. Der Osteuropa-Band „Babyn Jar. Der Ort, die Tat und die Erinnerung“ rekonstruiert das Verbrechen, analysiert die juristische Aufarbeitung, die erinnerungspolitischen Konflikte sowie die künstlerische Verarbeitung des Themas in Musik und Literatur.

Die Veranstaltung findet unter Beachtung der Risikovorsorge im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie statt. Es gelten die Landesverordnung NRW und Verordnungen der Stadt Köln zum Umgang mit SARS Cov-2. Teilnehmen dürfen zum jetzigen Stand Personen, die vollständig GEIMPFT (länger als 14 Tage), GETESTET (nicht älter als 48 Stunden) oder GENESEN (nicht älter als 6 Monate) sind. Bitte bringen Sie einen amtlichen Nachweis zur Veranstaltung mit.

Unkostenbeitrag: 5,00 € regulär / 2,50 € ermäßigt für Mitglieder des Lew-Kopelew-Forums, Schüler/innen, Student/innen und ALG-II-Empfänger/innen

Die Veranstaltung wird live auf dem Youtube Kanal des Lew-Kopelew-Forums übertragen.

weitere Informationen >>