27.8.2021

 

Gedenkveranstaltung zum 28. August 1941

Der 28. August 1941 ist bis heute der zentrale Gedenktag der Russlanddeutschen. Das Datum steht für den Beginn der stalinistischen Zwangsumsiedlungen, in deren Folge rund 900.000 Menschen aus der östlichen Ukraine, von der Wolga und von der Krim nach Sibirien und Kasachstan zwangsumgesiedelt wurden. Rund 350.000 Menschen kamen in Arbeitslager (Trudarmija), mindestens 150.000 Menschen verloren ihr Leben. Die Gedenkveranstaltung m chte an diese Ereignisse erinnern. Darüber hinaus soll darüber diskutiert werden, inwiefern die gegenwärtige Identität der Russlanddeutschen von diesem historischen Geschehen mitgeprägt ist und wie sich das Erfahrene bis heute auf ihr Selbstverständnis auswirkt. Die Gedenkveranstaltung findet im Deutschen Historischen Museum, Berlin statt.

Zeit: 18 Uhr, Eintritt nur mit Anmeldung

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