Bis zum 30.09.2021

 

Call for Papers
erstes Osteuropa-Treffen NRW – Vernetzung, Austausch, Nachwuchsförderung

Das Land NRW verfügt über zahlreiche akademische Institutionen, die sich mit dem Raum Osteuropa in Forschung und Lehre befassen. Es wurde schon vielfach der Wunsch geäußert, einen intensiveren Austausch zwischen den einzelnen Instituten zu organisieren, um die Vielfalt des thematischen Spektrums für Studierende und Forschende besser sichtbar zu machen. Doch wie könnte eine bessere Vernetzung erfolgen? Um uns darüber gemeinsam Gedanken zu machen, möchten das Seminar für Slavistik/Lotman-Institut für russische Kultur sowie der Lehrstuhl für Osteuropäischen Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit dem Osteuropa-Kolleg NRW zu einem ersten Osteuropa- Treffen NRW einladen.
Ziel ist es dabei, in einem ersten inhaltlichen Teil mit Workshop-Charakter anhand eines ausgewählten Themas die disziplinäre und methodische Vielfalt der Osteuropa-Fächer zu demonstrieren sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Diskussionsplattform zu liefern. In einem zweiten Teil sollen anschließend mit Beteiligung der Vertreter aller dieser Fächer praktische Ideen zu Austausch und Kooperation zwischen den verschiedenen Osteuropa-Lehrstühlen der Region erörtert werden. Auch hier sind studentische Ideen und Perspektiven willkommen!


Als Rahmenthema für das Workshop schlagen wir „Zukunftsvisionen in Osteuropa“ vor. Denn anlässlich des 100. Geburststags des Schriftstellers Stanisław Lem organisiert das Osteuropa-Kolleg NRW an der Ruhr-Universität Bochum im Wintersemester 2021/2022 Lehrveranstaltungen zum Thema „Zukunftsvorstellungen in Literatur, Kunst, Politik und Wissenschaft“ mit Schwerpunkt Osteuropa, insbesondere eine Ringvorlesung zum genannten Rahmenthema. Wenn wir dieses Thema auch als Gegenstand des Workshops mit der Vorstellung von Osteuropa-Fächer in NRW vorschlagen, geschieht dies aus der Überlegung heraus, dass dieses Gebiet offen genug ist, dass alle Disziplinen ihre Ideen und Perspektiven beitragen können: Wie ist beispielsweise der rechtliche Blick auf die Zukunft in Osteuropa? Was für Zukunftsvisionen lassen sich aus der literaturwissenschaftlichen Warte herauskristallisieren? Oder welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung in der Fachdidaktik?
Interessierte Referent*innen aus dem wissenschaftlichen Nachwuchsbereich senden ein kurzes Abstract (max. 400 Wörter) bis zum 30. September 2021 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Vorträge sollen eine Zeit von 15 Minuten nicht überschreiten, im Anschluss an die Präsentationen werden Kommentare durch Professor*innen und anschließend eine offene Diskussion im Plenum erfolgen.
Wir bitten um Weitergabe des Call for Papers innerhalb der universitären Osteuropa-Institute in NRW und freuen uns über Anmeldungen für die Veranstaltung, ebenfalls an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Unter dieser Mailadresse steht das Team des Osteuropa-Kollegs auch für Rückfragen zur Verfügung.